20 Jahre Erfahrung in Glasreinigung

Wir reinigen Ihre PV-Anlage! In ganz Norddeutschland!

Warum reinigen?

Bei PV-Anlagen auf Dächern mit weniger als 30°Grad Dachneigung ist die Selbstreinigung der Module durch Regen und Schnee nicht ausreichend.
Auf den Modulen lagert sich Schmutz ab der, wenn er nicht entfernt wird, sich in das Modul einbrennt und nur noch durch den Einsatz von Chemie entfernt werden kann.

Beim Einsatz von Chemie verliert man die Garantie des Herstellers.
Die meisten Hersteller sagen hier ganz klar: Reinigung nur mit kalkarmen Wasser und weicher Bürste.
Normalerweise werden keine Reinigungsmittel eingesetzt, sie würden für Rückstände auf der Oberfläche sorgen und könnten z.B. die Dichtungen angreifen. Schon die Inhaltsstoffe des normalen Leitungswassers, wie gelöste Salze und Kalk, würden nach dem Trocknen Streifen und Flecken auf den Modulen hinterlassen.

Wir reinigen mit Reinstwasser. Eine Wasseraufbereitung speist unser Reinigungssystem mit entmineralisiertem Wasser. Hochdruckreiniger werden grundsätzlich nicht empfohlen, da die Siliciumschicht nur 1 µm (1 millionstel Meter) dick ist und diese beim Einsatz eines HD-Reinigers brechen kann.

Auf Boxenlauf- oder Mastställen entwickelt sich durch Amoniak- und Metangasen , gemischt mit Futtermittelstaub und Morgentau ein gummiartiger Belag , der nicht mehr durch Regen oder Schnee abgewaschen wird. Anlagen auf Schweinemastställen neigen dazu Moose und Flechten zu entwickeln. Gerade hier ist bei Modulen mit Rahmen die regelmäßige Reinigung sehr wichtig.

Regelmäßige Reinigung sichert Ihre Erträge und erhält den Wert Ihrer PV Anlage.
Ist die Ertragsminderung größer als die Renditeerwartung, muss - bei intakter Anlage - eine Reinigung erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass sich der Minderertrag kumuliert. Das heißt, die Ertragsminderung des ersten betrachteten Jahres setzt sich im zweiten Jahr fort. Plus der Ertragsminderung des zweiten Jahres, und so weiter

Wann sollte gereinigt werden?
Zunächst kann die Frage, ob eine Reinigung erforderlich ist, nur beantwortet werden, wenn die Erträge ständig kontrolliert und verglichen werden. Der Vergleich von Jahreserträgen bringt allerdings wenig. Der Vergleich mit einer benachbarten Anlage mit ähnlicher Bauweise (Modulart, Wechselrichter, Ausrichtung, Neigung) kann hilfreich sein.
Vielfach wird die Meinung vertreten, man solle im Frühjahr reinigen, um die guten Erträge des Sommers optimal einzufangen. Dagegen spricht aber der Reinigungseffekt des Winters mit viel Regen und eventuell Schnee. Leichte Verschmutzungen werden abgespült. Besser ist es, die Verschmutzungsursachen zu betrachten. Ist die Anlage auf einem Stalldach montiert, sorgt die Abluft mit Staub, Ausdünstungen und Ammoniak ständig für neuen Schutz.
Sind Bäume und Getreidefelder in der Nähe, ist der größte Schmutzanfall in der Blütezeit. Eine Halle zur Getreidetrocknung/-lagerung verursacht in und nach der Ernte den meisten Staub. Steht eine Holzfeuerung in Windrichtung, kann der Schornstein im Winter für Rußablagerungen sorgen.
Wir empfehlen die Reinigung kurz nach der Ursache für die Hauptverschmutzung. Der Zeitpunkt wird oft zu spät gewählt. Verschmutzungen, die bereits drei bis fünf Jahre auf den Modulen haften, sind hartnäckig, verkrustet und von der Sonne eingebrannt. Es sind bereits Algen, Moose und Flechten gewachsen. Entsprechend schwierig gestaltet sich das Reinigen mit langer Einweichzeit und aggressiven Bürsten.
Die Erstreinigung sollte also schon im zweiten, spätestens im dritten Jahr erfolgen.

Wie wird gereinigt?
Reinstwasser: Wir verwenden zur Reinigung der PV-Module ausschließlich entmineralisiertes Wasser. So genanntes Reinstwasser. Reinstwasser enthält im Gegensatz zu Leitungs- oder Regenwasser so gut wie keine Fremdstoffe, dafür aber über die Eigenschaft geladener Ionen und somit über ein beachtliches Auflösungsvermögen.
Fließt Reinstwasser über eine verschmutzte Oberfläche, so lösen sich alle vorhandenen Schmutzsubstanzen auf. Nach einer gründlichen Spülung und der Trocknung bleibt eine völlig streifenfreie Oberfläche.
Diese natürliche Form der Schmutzentfernung ist aber nicht nur absolut schonend und effektiv für die Module, sondern auch die nachhaltigste Form im Sinne der Umwelt.

Bürsten
Für die Reinigung der sensiblen Photovoltaik-Module wurden spezielle Bürsten entwickelt, die jegliches Zerkratzen der Glasoberfläche ausschließen. Durch intensive Tests bei unterschiedlichsten Voraussetzungen wurde die optimale Bürsten-Lösung für eine maschinelle Reinigung mit Reinstwasser gefunden. Ein Zerkratzen der Oberfläche wird durch die richtige Menge Wasser verhindert . Das Wasser ist gleichzeitig Trennmittel zwischen Modul und Bürste.